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Andreas Kleinert

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Germany

I was born and grown up in Hamburg-Wandsbek. I began learning violin at the age of 9 and piano at the age of 16. Most important for my development as a composer were the numerous lessons without payment by Johannes Fiebig, my music teacher at school and conductor of the school orchestra, and his father, Kirchenmusikdirektor Prof. Kurt Fiebig. After finishing school I studied music at Hamburg Hochschule fuer Musik und Darstellende Kunst - musical theory and composition with Diether de la Motte, violin with Nelly Soeregi and musical science and philosophy at Hamburg university. During my study I worked as a church organist and choir conductor. Since 1985 I have been teaching music and geography at grammar schools, first in Bremen and Verden and since 1995 in Goettingen (Theodor-Heuss-Gymnasium Goettingen). My main task at school is conducting school orchestra, choir, big band and other groups as e.g. a class of beginners on string instruments after the method of Paul Rolland. Many of my compositions are written for the ensembles I conduct or in which I am member as a violin player or for the instruments I am playing; during the years there has been growing a lot of music for orchestra, mainly string orchestra, chamber music, big band, choir, voices and much educational music (e.g. for class orchestra or for my two violin playing daughters when they were small). In my works I often tried to use but not only to copy several musical languages of the past. Very important for me is that each composition has to develop and to follow its own rules.

The Bremen WESER KURIER wrote about the performance of my violin concertino on Feb. 15th 2009 by Almut Seidel and Sinfonietta Aller-Weser: Strahlkraft und Leidenschaft Sinfonietta Aller-Weser musiziert in der Lunser Kirche Von Susanne Ehrlich

Thedinghausen-Lunsen. Genau das Richtige f�r einen nasskalten und tr�ben Wintertag: Mit der Sinfonietta Aller-Weser unter Gastdirigent Andreas Kleinert wurde die Evangelische Kirche zu Lunsen von Strahlkraft, Leidenschaft und Energie erhellt. Gut hundert Besucher erlebten ein Konzert, das mit einem Profi-Orchester im illustren Konzertsaal kaum begl�ckender h�tte sein k�nnen.

Rund vierzig Musiker aus der Region fanden sich im Oktober 2007 zusammen und erarbeiten nun j�hrlich zwei Konzertprojekte mit wechselnden Dirigenten. Kleinert, seit knapp 15 Jahren als Studienrat in G�ttingen t�tig, wurde in Lunsen mit besonderer Freude aufgenommen. Als Musikp�dagoge des Gymnasiums am Wall leitete er viele Jahre die "Verdener Kammermusikfreunde". Eine ganze Zahl fester Mitglieder der Sinfonietta verdankt ihm ihre ersten Orchester-Erfahrungen.

Doch nicht nur als musikalischer Leiter, sondern auch als Komponist verstand es Kleinert, sein Ensemble ebenso wie das Publikum zu begeistern. Mit der Auff�hrung seines Concertino f�r Violine und Orchester, das der Solistin des Abends pers�nlich zugeeignet ist, erlebte man ein St�ck zeitgen�ssischer Musik. Das hat es verdient, noch viele Male und vor m�glichst einflussreichen Ohren zu erklingen.

Ein geschlossener und zugleich fein ausdifferenzierter Klangeindruck lie� vom ersten Takt der "Titus"-Ouvert�re von Mozart an aufhorchen. Keinen Gedanken mussten selbst anspruchsvollste H�rer an Intonation und Einsatzdisziplin verlieren: Diese Pr�zision nach so wenigen gemeinsamen Probenstunden war bewundernswert und lie� keine W�nsche offen.

Auch wenn viele Komponisten, illustre Kritiker und Kultursponsoren das Gegenteil behaupten: Eine Komposition des 21. Jahrhunderts kann und darf sch�n sein. Man kann durchaus noch Neues erfinden, das mit Gewinn und Genuss anzuh�ren ist - einmal ganz davon abgesehen, dass auch das Streichen hinter dem Steg oder auf dem Korpus, das �olische Jaulen und Zirpen l�ngst nicht mehr neu sind. Andreas Kleinert zumindest konnte mit seinem Concertino das Publikum derart fesseln und verzaubern, dass es am Ende begeistert ein Da Capo des zweiten Satzes forderte.

Der erste Satz malt Sehnsucht und Leidenschaft in sehr intimer Tonsprache, zugleich romantisch und voller �berraschungen, die alle Klangm�glichkeiten des Instrumentes ausloten, ohne im Geringsten beliebig oder auch nur effekteifrig zu wirken. Zwingend und voll Spannung wird das musikalische Geschehen entwickelt und zum leidenschaftlichen H�hepunkt gef�hrt. Mit m�heloser Virtuosit�t und Inspiration gestaltete die Solistin Almut Seidel das ihr auf den Leib geschriebene Werk. Im zweiten Satz mit seinem wunderbar pr�zise und volumin�s gestalteten Pizzicato-Klanggrund und den rhythmisch gegenl�ufigen Stakkati der Streicher und Bl�ser brillierte Seidel mit warmen, fl�ssigen Registerwechseln �ber alle Oktaven, federleicht, grazi�s und wie selbstvergessen.

Der dritte Satz, mit seiner eulenspiegelhaften Verspieltheit wie eine Verneigung vor Prokofjew anmutend, lie� die Violine rasant zwischen den Lagen umher springen bis in h�chste spitzige H�hen, mal Keckheit und mal �u�erste Bangigkeit malend, so als habe da jemand erst �berm�tig gehandelt und dann ganz erschrocken die Folgen erw�gt. In h�chster Erregung und mutig-trotzigem Aufbegehren endet dieses hinrei�end lebendige und interessante Werk, das man gern auf der Stelle ein zweites Mal geh�rt h�tte.

Mit einer optimistisch, zupackenden Interpretation der dritten Schubert-Sinfonie blieb das Orchester auf dem H�hepunkt seiner Ausdruckskraft. �ppige, wunderbar dynamische Streicher-Brillanz mischte sich mit begeisternder Bl�ser-Power; gar nicht genug zu loben schlie�lich die durchweg professionell anmutenden Orchester-Soli. Bis zum Anschlag gespannt war die Feder im Finalsatz; mit seiner sprudelnden Energie und gro�artigen dynamischen Dramaturgie lie� er die H�rer ganz berauscht zur�ck. Und wie auch drau�en der Winter tobte - wer dieses Konzert geh�rt hat, dem konnte er nichts mehr anhaben.

WESER-KURIER Verdener Nachrichten Am 18.02.2009

In March 2006 the violinist Lewis Wong, artist-in-residence at Trocaire College, New York, commissioned me to write him a solo for violin and orchestra after he had seen my works on the sibeliusmusic.com homepage. On December 9th 2007 was the first performance, played by Lewis Wong himself, accompanied by the Orchester Goettinger Musikfreunde in Johanniskirche Goettingen and it became a great success. The Goettinger Tageblatt wrote on Dec 11th 2007: "Mit einer erfolgreichen Urauff�hrung konnte das Orchester G�ttinger Musikfreunde in seinem Weihnachtskonzert aufwarten. Zusammen mit dem Solisten Lewis Wong hob es die Fantasia f�r Violine und Orchester von Andreas Kleinert aus der Taufe. Von Michael Sch�fer Synkopen, so h�rt man, soll auch schon seine komponierende Tochter verwenden. Kein Wunder bei dem G�ttinger Musiker und Musikp�dagogen Andreas Kleinert: Solche Rhythmen haben es ihm angetan, wie seine 2006 komponierte, am Sonntag in der G�ttinger Johanniskirche uraufgef�hrte �Fantasia f�r Violine und Orchester� beweist. Rhythmisch �u�erst pfiffig sind die beiden bewegten Eckst�cke, die einen langsameren Mittelteil (Andante grazioso) umrahmen. Sehr lebendig ist diese Musik, sie besitzt eine ansprechende melodi�se Sprache, ist einfallsreich, zeugt von Farbsinn und Geschick in der Instrumentation. Viel zum laut beklatschten Erfolg dieser Urauff�hrung trug die Kunst des Solisten bei, sein satter, tragf�higer Ton, seine Virtuosit�t, seine straffe, zielstrebige Gestaltung." My attempt of translation: "With a succesful first performance the orchestra Goettinger Musikfreunde could serve the audience. Together with the soloist Lewis Wong they stood godfather with the Fantasia for violin and orchestra by Andreas Kleinert. Syncopations, so it can be heard, are supposed to be used already by his composing daughter, too. No wonder of the Goettingen musician and music teacher Andreas Kleinert: such rhythm is what he likes, as it is proved by his in 2006 composed �Fantasia for violin and orchestra� proves, on Sunday first performed in Goettingen�s Johanniskirche. Rhythmically extremely witty are both moved outer parts which frame a slower middle part (Andante grazioso).

Very lively indeed is this music; it has appealing melodic language of its own, it is full of invention, shows sense of color and skill of instrumentation. Much to the first performance�s loudly applaused sucess was contributed by the soloist�s art, his full, carrying sound, his virtuosity, his tight purposeful shaping."

In June 2006 "Musikfreunde Bovenden" prepared a composer´s portrait Andreas Kleinert. The Goettinger Tageblatt wrote about it on June 20th 2006:

Eigene Handschrift

Komponistenportr�t Andreas Kleinert Der Komponist Andreas Kleinert schl�gt Br�cken. In seinem Werk �berwindet er stilistische Gr�ben � zwischen Klassik und popul�rer Musik, zwischen Schulmusik und B�hnenmusik. Lieber konzentriert er sich auf das Wesentliche: dass die Musik dem Musiker Freude bereitet und den Zuh�rer ber�hrt. All das macht seine Musik so modern und zeitgem��. Die Musikfreunde Bovenden stellten am Sonntag den G�ttinger Komponisten und Musiklehrer mit einem Komponistenportr�t ausf�hrlich vor. Die Trennung der Musik in E- und U-Musik sei der Tod der Musik, erkl�rte Kleinert. Der Komponist ist deshalb ein Suchender nach Neuem � und ein Finder. Das gut besuchte Konzert zeigte die Vielfalt seiner vorwiegend neueren Arbeiten: orchestrale Werke neben Kammermusik, das Kunstlied neben einem humorvollen plattdeutschen Lied, Klaviermusik neben schwungvoller Sch�lermusik mit Blasinstrumenten, Gitarren und Schlagzeug. Am�sante Zwiegespr�che Andreas Kleinert schafft mit eigener Handschrift Musikst�cke, die gleicherma�en frisch, unterhaltsam und dabei geistreich sind. Ein Duo �Vivace� f�r Violine und Viola wird zum am�santen Zwiegespr�ch. Fr�he Liedvertonungen von Gedichten Wolfgang Borcherts unter dem Titel �Laternentr�ume� (geschrieben 1983/84) � vorgetragen von Sabine Birkenfeld mit Mechthild Kiefer als Klavierpartnerin � changieren von getragenen zu atmosph�rischen bis zu rasanten Tonbildern. Augenzwinkernd swingt sein Streichquartett �Up & Down�. Die Klavierst�cke �Kangoroo� und �4 up & 4 down�, gespielt von Mechthild Kiefer, sind temperamentvoll und energiegeladen. Gro�es Format Der 49-j�hrige Komponist bewies in zwei Orchesterwerken, wie sehr ihm auch das gro�e Format liegt. Das �Concertino G�ttingen� stellte mit beeindruckender Brillanz sein �Scherzo concertante f�r Kontrabass und Streichorchester� aus dem Jahre 2003 (Solo: Maria Soltesz) sowie � als Urauff�hrung � das 2004 komponierte, facettenreiche �Concertino per violino solo e �Concertino�� (Solo: Almut Seidel) vor. Alle Kompositionen des Abends zeichnet eine angenehme Klarheit und eine positive Grundstimmung aus. Gerne l�sst der Komponist bezaubernde Melodien auftauchen und setzt unerwartete Abschlusspointen. Andreas Kleinert schreibt nicht nur wunderbare Musik, er kann sie auch selber wunderbar interpretieren: Am Sonntag griff er immer wieder selber zur Violine, zupfte die Gitarre, sang und dirigierte das Orchester. Udo Hinz

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